Neue Welten eröffnen

Neue Welten eröffnen

Gleich zwei renommierte Autoren waren jetzt zum Welttag des Buches zu Gast an der Anne-Frank-Schule in Eschwege, um bei den Schülerinnen und Schülern mit spannenden Lesungen die Freude an Literatur zu wecken und neue Welten zu eröffnen.

Andreas Kirchgäßner und Iris Lemanczyk, zwei der Anne-Frank-Schule schon lange verbundene Schriftsteller, besuchten die fünften Klassen, um ihre Werke vorzustellen und mit den jungen Zuhörerinnen und Zuhörern in fantastische Abenteuerwelten einzutauchen.

Andreas Kirchgäßner präsentierte sein Buch „Traum-Pass“, das die Odyssee des nigerianischen Jungen Akono kindgerecht erzählt und dabei die schlimmen Auswirkungen der Flüchtlingspolitik thematisiert. Seine lebendige Erzählweise und sein einfühlsamer Umgang mit dem Thema zogen die Schülerinnen und Schüler sofort in den Bann und regten zum Nachdenken über aktuelle gesellschaftliche Fragen an. Iris Lemanczyk, Autorin von Kinder- und Jugendliteratur sowie Reisetagebüchern und Kochbüchern, begeisterte die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer mit Auszügen aus ihren Büchern „Über Stock und Stein: Schulwege weltweit“ und „Mein Lehrer kommt im Briefumschlag“. Mit ihren lebendigen Erzählungen entführte sie die Kinder auf abenteuerliche Schulwege rund um den Globus und brachte ihnen gleichzeitig die Vielfalt anderer Kulturen näher.

Die Lesungen, die der pensionierte Deutschlehrer Berthold Diegel koordiniert hatte, waren nicht nur eine willkommene Abwechslung im Schulalltag, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen und ihre Fantasie zu entfalten. Die Anne-Frank-Schule in Eschwege setzte damit einmal mehr ein Zeichen für die Förderung von Literatur und Lesekompetenz sowie für die Vermittlung von interkulturellem Verständnis und gesellschaftlicher Verantwortung. In Zusammenarbeit mit dem Verein für Jüdisches Leben konnte auch eine öffentlichen Abendlesung in der Synagoge in Abterode veranstaltet werden.

Aber bitte mit Sahne

Aber bitte mit Sahne

Die Schülerinnen und Schüler unserer Eschweger Klasse 5a organisierten jetzt einen tollen Kuchenverkauf zugunsten unseres Schulpatenkindes Dimitri in Lettland. Mit viel Engagement und Tatendrang hatten die jungen Bäckerinnen und Bäcker gemeinsam mit ihren Familien Leckereien gezaubert, um Spenden für Dimitri zu sammeln.

Die Klassenkameraden, Lehrkräfte und Eltern strömten zahlreich herbei, um sich mit Kuchen, Gebäck und Muffins einzudecken und gleichzeitig einen Beitrag für Dimitri, der in einem SOS-Kinderdorf lebt, zu leisten.

Die Aktion war nicht nur ein Zeichen der Verbundenheit und Unterstützung innerhalb der Schulgemeinschaft, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, sich aktiv für das Wohl anderer einzusetzen. Die Klasse 5a der Anne-Frank-Schule Eschwege bewies damit einmal mehr, dass gemeinsames Handeln und Mitgefühl viel bewirken können.

Auf die Probe gestellt

Auf die Probe gestellt

Jetzt nahmen 29 im Fach Mathematik besonders talentierte Fünftklässler der Anne-Frank-Schule Eschwege am alljährlichen Känguru-Wettbewerb teil. Der Wettbewerb, der weltweit in vielen Ländern stattfindet, zielt darauf ab, das Interesse an Mathematik zu fördern und mathematische Fähigkeiten spielerisch zu vertiefen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich in einem Klassenraum mit Mathelehrerin Janina Bülow, um sich den mathematischen Herausforderungen zu stellen. Mit Bleistift, Papier und Taschenrechnern bewaffnet, lösten sie eine Vielzahl von Aufgaben, die ihr mathematisches Denken und ihre Problemlösefähigkeiten auf die Probe stellten.

Die Atmosphäre während des Wettbewerbs war von Konzentration und Engagement geprägt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten motiviert an den ihnen gestellten Aufgaben und zeigten dabei eine beeindruckende Einsatzbereitschaft. Zwischen den Aufgaben wurde jedoch auch Zeit für kurze Pausen eingeplant, in denen die Schülerinnen und Schüler sich entspannen konnten.

Nun werden die Ergebnisse ausgewertet und dann die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer geehrt. Die Fünftklässler der Anne-Frank-Schule können schon jetzt stolz auf ihre Leistungen sein. Sie haben nicht nur an einem anspruchsvollen Wettbewerb teilgenommen, sondern auch ihre mathematischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt und dabei wertvolle Erfahrungen für ihre fachliche und persönliche Entwicklung gesammelt.

Die Teilnahme am Känguru-Wettbewerb ist Teil des Engagements der Anne-Frank-Schule, ihre Schülerinnen und Schüler in ihrem mathematischen Lernprozess zu unterstützen und zu fördern. Durch solche Wettbewerbe werden nicht nur mathematische Fähigkeiten gestärkt, sondern auch das Interesse an der Mathematik als Fachgebiet geweckt und gefördert. Im kommenden Jahr sollen auch die Fünftklässler in Wanfried teilnehmen.

Der Holocaust im Unterricht

Der Holocaust im Unterricht

📖📖📖 An der Anne-Frank-Schule fand jetzt eine Fortbildung zu “Holocaustliteratur im Unterricht” für Lehrkräfte statt. Die Veranstaltung wurde von Sascha Feuchert geleitet. Er ist Professor für Neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Holocaust- und Lagerliteratur und ihre Didaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Die Fortbildung begann mit einer Begriffsbestimmung von Holocaustliteratur und einer Einordnung der Texte in ihren historischen Kontext. Feuchert betonte die Bedeutung der Erinnerungsprozesse in Bezug auf die Holocaustliteratur und führte die Teilnehmer durch die verschiedenen Phasen der Holocaust- und Lagerliteratur mit den jeweiligen Schwerpunkten, die sie auszeichnen.

Ein zentraler Punkt der Fortbildung war die Auswahl von Texten für den Unterricht und deren Einordnung in die jeweilige Jahrgangsstufe. Feuchert präsentierte einige literarische Werke, die sich für den Einsatz im Schulunterricht eignen und diskutierte ihre didaktischen Möglichkeiten.

Die Teilnehmer der Fortbildung zeigten sich beeindruckt von der Expertise Feucherts und dem praxisorientierten Ansatz der Veranstaltung. Sie waren dankbar für die Anregungen und Materialien, die sie für ihren eigenen Unterricht mitnehmen konnten.

In der Einladung zur Fortbildung, die Studienrätin Katharina Theophel als Vorsitzende der Fachschaft Deutsch initiiert hatte, wurde immer wieder betont, wie wichtig es ist, den Schülerinnen und Schülern das Wissen über die Holocaustliteratur zu vermitteln und sie für die Thematik zu sensibilisieren. „Die Auseinandersetzung mit diesen Texten fördert nicht nur das historische Verständnis, sondern auch die Empathie und das Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler“, so Feuchert.

Vielen Dank an Professor Feuchert für diese bereichernde Fortbildung! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Wo ist Anne Frank?

Wo ist Anne Frank?

📽️🙏📽️Alle Klassen der Anne-Frank-Schule in Eschwege und Wanfried erhalten jetzt Gelegenheit, gemeinsam den Kinofilm Wo ist Anne Frank? zu sehen. Die Aktion ist Teil einer breiteren Auseinandersetzung mit dem Leben und Vermächtnis von Anne Frank, der Namensgeberin unserer Schule.

Der Film führt die Schülerinnen und Schüler auf eine eindringliche Reise durch das Leben Anne Franks während der Zeit des Nationalsozialismus. Gemeinsam mit ihrer Familie versteckt sie sich in einem Hinterhaus in Amsterdam vor den Nazis und führt hier ihr später berühmt gewordenes Tagebuch. Die emotionalen Höhen und Tiefen von Anne Franks Erfahrungen werden auf beeindruckende Weise dargestellt, was zu einer tiefgreifenden Reflexion über die Schrecken des Holocaust und die Bedeutung von Menschlichkeit und Widerstand anregt.

Im Anschluss an die Filmvorführung finden in den Klassen, aber auch schon an den Stolpersteinen in der Friedrich-Wilhelm-Straße oder am Mahnmal für die deportierten Jüdinnen und Juden aus der Region am Stadtbahnhof diskussionsreiche Gespräche statt, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken und Gefühle zum Film austauschen können. Dabei wird deutlich, dass Anne Frank als Symbolfigur für Werte wie Toleranz, Mitgefühl und Widerstand steht. Ihr Mut, ihre Menschlichkeit und ihre Entschlossenheit, sich gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit zu stellen, inspirieren die Schülerinnen und Schüler dazu, über die Bedeutung dieser Werte in ihrem eigenen Leben nachzudenken.

Durch den Besuch des Films können die Schülerinnen und Schüler nicht nur historische Ereignisse besser verstehen, sondern auch wichtige Lektionen über Empathie, Widerstand und die Kraft der Menschlichkeit für ihr eigenes Leben mitnehmen. Und das ist unseren krisengeschüttelten Zeiten umso wichtiger!

Wir danken Studienrätin Katharina Theophel für die Organisation der Kinoaktion und natürlich auch dem Team vom Cinemagic Eschwege.